Unentschuldbare Barbarei

von Dr. Mohammad Dawood Majoka

Muslime verurteilen den Terror in Paris

Muslime in Deutschland und ganz Europa sind geschockt über das abscheuliche Blutbad in Paris. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland verurteilt den Terroranschlag aufs schärfste.

Diese unentschuldbare Barbarei sprengt jede Grenze religiöser Prinzipien und steht im klaren Widerspruch zu allen Glaubensinhalten des Islam.

Unsere Gedanken und innigsten Gebete sind mit den Hinterbliebenen der Anschlagsopfer.

Der Heilige Koran garantiert Meinungs- und Redefreiheit. Gemäß den Lehren des Islam steht es keinem Menschen zu über Andere wegen vermeintlicher Blasphemie oder Prophetenlästerung zu richten oder sie gar zu bestrafen.

Der 4. Kalif der AMJ nahm hierzu in seinem Buch „Islam – Antworten auf die Fragen unserer Zeit„ ausführlich Stellung  (siehe den Link unten)

Muslime, die sich von Karikaturen verletzt fühlen, haben ausschließlich die Möglichkeit Ihre Reaktion unter Einhaltung der islamischen Lehre:
„Sitzet nicht bei ihnen (den Spöttern), bis sie zu einem anderen Gespräch übergehen…“ (4:141) zum Ausdruck zu bringen.

Der Islam erlaubt unter keinen Umständen eine feindliche Haltung gegenüber Kritikern, geschweige denn eine Gewalttat. Durch die Ermordung von 12 Menschen haben die Attentäter nach den Grundprinzipien des Islam einen 12-maligen Anschlag auf die Menschheit verübt (5:33)

Zur Notwendigkeit der Friedfertigkeit eines Muslims erklärte der 5. Kalif der AMJ, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad in Übereinstimmung mit einem bekannten Ausspruch des Propheten Muhammad (saw):

„eine grundsätzliche und wesentliche Lehre des Islam ist, dass ein wahrer Muslim eine Person ist, vor dessen Zunge und Hand all seine friedlichen Mitmenschen sicher sind“ (4.12.2012).

Die Gräuel und das Unheil solch frevelhafter Angreifer zielen einzig auf die Schwächung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Toleranzfähigkeit unseres Wertesystems, säen Hass und Zwietracht und diffamieren die überwältigende Mehrheit der friedlichen und integrierten Gläubigen. Die Angreifer und Drahtzieher dieses Verbrechens müssen unverzüglich entlarvt, festgenommen und vor Gericht gestellt werden.

Bedauerlicherweise erreicht nach diesem Anschlag die allgemeine Angst vor dem Islam eine neue Dimension, die das Potential birgt unter dem Deckmantel von bereits erstar- kenden protektionistischen und nationalistischen Tendenzen islam- und fremdenfeind- liche Ressentiments in der Mitte der Gesellschaft zu verankern und die Gesellschaft nachhaltig zu spalten.

Derartigen Tendenzen kann einzig durch eine Stärkung der Einheit aller demokratisch gesinnten Kräfte über die Konfessionsgrenzen hinweg entgegnet werden.

Dr. Mohammad Dawood Majoka
Vorsitzender der Abt. für externe Angelegenheiten und Presse
Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland

Tel: 0163-3027473
presseahmadiyya.de

[1] www.ahmadiyya.de/bibliothek/art/islam-antworten-auf-die-fragen-unserer-zeit

In dem Link sind mehr als 300 Seiten schwere Kost aber sie sind lesenswert !!

Von Felix Forsten zum Thema

Die EU-Kommission hat ja wohl richtig was am Sträußchen…

Ich studiere gerade die Vorlage die geleaked wurde.

Unter Punkt 5 steht:

d) any form of public or private contribution to radio programmes with the aim or direct or indirect effect of promoting electronic cigarettes is prohibited;
e) any form of public or private contribution to any event, activity or individual with the aim or direct or indirect effect of promoting electronic cigarettes and involving or taking place in several Member States or otherwise having cross-border effects is prohibited;

Das würde bedeuten z.B. das Foren, Webseiten oder YouTube-Reviews in denen E-Zigaretten positiv vorgestellt werden verboten wäre.

Also wenn ihr mich fragt, die gehören doch in die Psychiatrie eingeliefert. So ganz gesund können die im Oberstübchen doch nicht sein wenn man so einen Blödsinn in einer EU-Richtlinie für ein Produkt verankern möchte.

Ist das noch Demokratie ?

 

Als ich das gestern bekam habe ich das für einen schlechten Scherz gehalten, nach Sichtung der Quellen habe ich die zwei Artikel, dazu unten gepostet und die Quellen verlinkt. In der Tat ist es so das Frau McAvans nicht aufgegeben hat und eine erneute Prüfung der Verordnung läuft. Der Trilog läuft und es ist sehr unwahrscheinlich, dass eine wie immer geartete Entscheidung gekippt wird (wäre das erste mal). Wichtig ist das Ihr Euren Abgeorneten zeigt das Ihr sie genau im Auge habt. Das ist nicht so harmlos wie man zuerst denkt. Eine internationale Bekanntmachung ist nicht unwichtig. Teilen erwünscht, Kopieren erlaubt.

Der Originalartikel

Liebe Dampfer/innen!!!!!!

So wie es aussieht hat/wird (obwohl ja am 8.10. eindeutig die Arzneimittelregulierung abgelehnt wurde) zwischen Linda McAvan und dem Ministerrat ein Deal vereinbart, und es wird zu McAvans Triumpf kommen!

Das bedeutet : Wenn der Trilog zu Ende ist (am 3 Dezember), wird das Parlament den resultierenden Vorschlag nicht ablehnen (wurde es noch nie!)
Eine weitere Sitzung wird es danach nicht geben!

Woher weis man um die Dinge?

Durch diese Veröffentlichung :
TPD: das Europäische Parlament hatte gegen die medizinische Regulierung für ecigs am 8. Oktober gestimmt. Diese Stimme scheint jetzt bedroht.

Brief von Frédérique Ries, MEP, diese Nachricht von ihr ist eine Antwort auf die Fragen eines Französischen Dampfer, der auf forum-ecigarette.com veröffentlicht wurde:

Sehr geehrter Herr,

Ich habe etwas Zeit gefunden, um auf Ihre Fragen zu Antworten

Vielen Dank das Sie Zeit gefunden haben, um mir zu schreiben. Ich kann ihnen versichern, dass die ganze Unterstützung auf meinen Fragen sehr hilft , und geholfen hat seitdem wir unsere Arbeit an dieser Direktive vor einem Jahr angefangen haben.

Nach einer langen Zeit, wo ich alleine gekämpft habe für eine andere Einstufung der E-Zigarette, war ich im Stande gewesen, eine Mehrheit meiner Kollegen vom Europäischen Parlament zu überzeugen. Heute ist es nicht nur Frédérique Ries, nicht nur die Liberalen, es ist das Europäische Parlament als Ganzes, das den „Pharma Weg“ zurückweist, der von der Kommission vorgeschlagen wurde.

Und wissen Sie was? Ich bin nicht überzeugt, dass es genug sein wird! Verhandlungen sind in diesem Augenblick in einem Trialog.
( Unter einem Trilog versteht man Dreiertreffen zwischen den drei im gesetzgebenden Prozess der EU involvierten Institutionen – der Europäischen Kommission, dem Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament, wobei die Europäische Kommission eine moderierende Funktion übernimmt. Teilweise ist der Trilog formell in den Verträgen geregelt, teilweise läuft er informell ab).

Ich werde Sie mit dem Institutionsjargon verschonen
Es bedeutet, dass der Text, nach dem Durchgang von der Gesundheitskommission, als auch der Plenarsitzung, jetzt von 3 kleinen Delegationen nachgeprüft wird:
Einer für die Kommission, einer für das Europäische Parlament (die 6 Reporter des Textes, einschließlich meiner), und ein für die EU-Präsidentschaft, d. h. zurzeit Litauen.

Zweiter Trilog hat letzten Dienstag, fast exklusiv über den Artikel 18, (die elektronische Zigarette) stattgefunden. Ich bin daraus erschrocken hinaus gekommen.

Die litauische Präsidentschaft, die im Namen der 27 anderen Gesundheitsminister spricht, ist in einer absoluten blockierenden Einstellung, einer überwältigenden klaren Absage, verachtend gegen irgendetwas außer der Medizin-Klassifikation. Laut der Präsidentschaft wünscht nicht ein einziger Gesundheitsminister irgend etwas anderes. Ich kann die Wörter des Repräsentant nicht weiter geben, wir haben Schweigepflicht, bis der Endvertrag abgeschlosen ist. Mein persönliches Gefühl: Ich denke nicht, dass der Rat realisiert hat, dass das das Europäische Parlament , das ich hier vertrete zu diesem Thema, in wahrheit eine Rote Linie ist. Die Kommission scheint in der anderen Hand eine Abmachung zu verhandeln.

Ich warte ab und schaue.

Churchill Pflegte zu sagen, dass das schlechteste nicht sicher ist. Was jedoch sicher ist, ist, dass die Minister komplett in „Verzögerung“ sind und mehr als einen Fehler, einen riesen Fehler machen, indem sie die einzige wahre sicherere Alternative zu Tabak zurückhalten. Und sie tun das im Namen des Kampfs gegen Tabak, unglaublich! Ich habe Schwierigkeiten zu verstehen, wie sie so taub sein können, was Millionen von Dampfende Bürger, sowie wissenschaftliche Experten sagen.

Folgender Trilog ist am 3. Dezember. Ich werde Sie auf den laufenden halten.

Frédérique RIES,
Mitglied des Europäischen Parlaments

( http://www.europarl.europa.eu/meps/de/4253/FREDERIQUE_RIES_home.html;jsessionid=7DB2EC61B99D6E2DB965DC0CBAF2FC35.node2 )

Der IE-GD schreibt dazu

DAMPFE WIEDER IN DER APOTHEKE – Es geht von vorne los!

17. November 2013 von IG-ED Redaktion (VST) | kein Kommentar

Den folgenden Aufruf veröffentlicht die IG-ED am 17.11.2013 in den großen deutschen Foren und in den sozialen Netzwerken.

 

Liebe Dampferinnen, liebe Dampfer,

entgegen unseren bisherigen Gepflogenheiten möchten wir uns heute mit einer Bitte an Euch wenden. Wie Ihr aus einigen Threads sicherlich mitbekommen habt, versucht Frau Linda McAvan als Verhandlungsführerin des Parlaments, gemeinsam mit dem Rat der EU die von ihr persönlich favorisierte Regelung der Dampfe als Arzneimittel durchzusetzen.

Was können wir alle nun noch dagegen tun?

Wir bitten Euch, Eure Mails an die Parlamentsmitglieder und an andere Politiker aufzufrischen, und an das Verbraucherschutz- und Gesundheitsministerium zu schicken. Der Ministerrat darf nicht den Eindruck bekommen, er könne abseits der öffentlichen Beobachtung den Parlamentsbeschluss umkehren.

Die Ministerien werden uns nur ernst nehmen, wenn die Mails von Bürgern ihres Landes kommen!

Da wir nur bis zum 02.12.2013 Zeit haben, bitten wir Euch, wenn Ihr in anderen Foren der EU angemeldet seid oder jemanden kennt, der dort angemeldet ist, diesen Aufruf zu übersetzen und dort zu posten. Im Ministerrat hat jedes Land eine Stimmgewichtung entsprechend seiner Einwohnerzahl. Es ist also wichtig die bevölkerungsreichsten Länder in unserem Sinne zu beeinflussen.

Selbstverständlich werden wir, die IG-ED e.V. weiterhin alle Ministerien nochmals anschreiben und versuchen, auf allen uns möglichen Wegen den Rat dazu zu bewegen, die Parlamentsmeinung zu respektieren.

Es hat schon einmal funktioniert, also nicht aufgeben sondern weiter kämpfen!

Wir bedanken uns bei Euch im voraus.

Eure IG-ED e.V.

für Deutschland
Mail Bundesministerium für Gesundheit: infobmg.bund.de
Mail Verbraucherschutzministerium: poststellebmelv.bund.de

für Österreich
Gesundheitsministerium: buergerservicebmg.gv.at

Weitere Links

Sehr Wichtig bitte unbedingt lesen:
Ziemlich gute Erklärung auf Rursus.de